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Führung

ist nicht nur Chefsache, Führung ist auch Gehirnsache!

Bei Worten wie “Führung”, “Führer” und “Macht” zucken wir Deutsche innerlich immer noch ein bisschen zusammen, Frauen noch mehr als Männer. Die gleichen Worte im Englischen erscheinen uns weniger verdächtig: “Leadership”, “leader” und “power” fühlen sich irgendwie besser, sportlicher, an.

In der englischen Sprache sind wir leichter bereit, auf die Frage: „What does it take to be a leader?” ins Ersinnen einer brauchbare Antwort zu kommen, in der Deutschen Sprache fragen wir doch lieber: „Was bedeutet Führungskompetenz?“

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"Wie auf dem Fussballfeld..."

Soft skills in Unternehmen - Was ist das eigentlich und wozu ist es gut?

Die letzte Fußball-Weltmeisterschaft der Herren hat es sehr gut gezeigt: ein gutes Team kann die besten Einzelspieler haben und doch nicht gewinnen, wenn sie nicht zielorientiert zusammenspielen. Mögliche Torchancen werden vertan, treffsichere Pässe zu Mitspielern gehen daneben. Je näher das Spiel dem Abpfiff kommt, desto mehr häufen sich die Fouls. Vor dem Tor schießt einer lieber selbst das riskante Tor, anstatt den Ball gekonnt dem besser platzierten Mitspieler hinüber zu kicken. Wer beim elf- Meter-Tor-Training allein hervorragende Tore schießt, verpatzt als Nationalspieler Gewinnchancen, weil eins nicht genügend qualifiziert ist: das Zusammenspiel. Und das committment zum WM-Team. Oder das Commitment zum Trainer. Oder es gibt zu starke egoistische Motive im Augenblick der Entscheidung den Ball abzugeben. Oder störende Gefühle wie Neid oder Missgunst gegenüber einem anderen Mitspieler.

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Ist die Krise schon angekommen?

In letzter Zeit wurde ich häufig von Klienten gefragt: „Ist die Krise schon bei Ihnen angekommen?“

Wahrheitsgemäß antwortete ich mit „Nein. - Noch nicht.“ Da ich ein ungeduldiger Mensch bin und ich mich nun selbst fragte, wann denn nun die Krise wohl bei mir ankommt, entschied ich mich, nicht länger auf sie zu warten. Ich vereinbarte einen Gesprächstermin mit ihr. Ich hatte mir ein paar Fragen zurecht gelegt, die ich mit der Krise zu klären gedachte. Hier will ich Ihnen nun von meinem Gespräch mit der Krise berichten.

„Guten Tag, Krise!“, sagte ich, „Ich freue mich darauf mich mit Ihnen zusammen zu setzen, um mich mit Ihnen auseinander zu setzen. Wissen Sie, ich habe den Eindruck, alle haben eine riesige Angst und warten mit steigender Panik auf Ihre Ankunft oder auf Ihre Wirkungen.“

„ Ja, ich weiß,“ antwortete die Krise, „dabei ist das eigentlich gar nicht meine Absicht, sondern nur ein Nebeneffekt – der allerdings manchmal notwendig erscheint. Wenn ich komme, wachen die Leute auf und geraten oft in Panik. Eigentlich würde es reichen, dass sie auf wachen, ohne in Panik zu geraten.

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